In Handwerk und Industrie lesen oft zwei Personen denselben Lebenslauf: jemand aus der Fachabteilung und jemand aus der Personalverwaltung. Der eine sucht nach Maschinen, Verfahren und Verantwortungsumfang. Die andere prüft Lücken, Zeugnisse und Vertragsfähigkeit.
Strukturieren Sie deshalb jede Station mit drei klaren Elementen: Zeitraum, genaue Bezeichnung der Tätigkeit und drei bis fünf Punkte zu Werkzeugen, Materialien oder Ergebnissen. Ein Satz wie „verantwortlich für Inbetriebnahme von Anlagen“ wirkt stärker, wenn Sie die Anlagenart und den ungefähren Umfang nennen.
Zeugnisse und Weiterbildungen gehören in einen eigenen Abschnitt — nicht versteckt zwischen Hobbys. Meistertitel, IHK-Abschlüsse, Schweißprüfungen oder Staplerscheine sollten sofort sichtbar sein.
Vermeiden Sie Design-Spielereien, die auf dem Smartphone zerfallen. Ein ruhiges, einspaltiges Layout mit klaren Überschriften reicht. Entscheidend ist, dass ein Meister oder Schichtleiter Ihre Eignung in unter einer Minute erkennt.